W-LVR-14 Anne Peters

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit ca. 30 Jahren engagiere ich mich für Grüne Politik auf den unterschiedlichsten kommunalen Ebenen. Sollte man dann aufhören und sich zur Ruhe setzen? Ich sage: nein! Als langjähriges Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland sehe ich noch viele Aufgaben, die bearbeitet werden müssen und ich habe immer noch Ideen, wie wir mit grüner Politik für die Menschen im Rheinland was verändern, was verbessern können.

Meine Arbeitsschwerpunkte liegen eindeutig im Bereich der schulischen Förderung der SchülerInnen mit einem Handicap. Als derzeitige Schulausschussvorsitzende hat für mich die Inklusion natürlich oberste Priorität. Vom LVR als Schulträger von Förderschulen ist hier Fantasie gefordert. So haben wir die Inklusionspauschale konzipiert und gerade in der letzten Schulausschusssitzung wurde uns bestätigt, dass SchülerInnen von Schulen des LVR durch diese Pauschale sehr effektiv bei der Inklusion in die Regelschule unterstützt werden konnten.

Es gilt mit neuen Überlegungen das große Know-how der Förderschulen für die InklusionsschülerInnen nutzbar zu halten.

Der Sachverhalt, dass viele SchülerInnen nach einer eigentlich erfolgreichen Schullaufbahn immer noch Schwierigkeiten haben, in ein befriedigendes Arbeitsumfeld zu kommen, muss dringend verbessert werden. Für geistigbehinderte EnlassschülerInnen ist die Werkstatt für behinderte Menschen nach wie vor fast die einzige Möglichkeit. Hier gilt es nach besseren Lösungen zu suchen. Aber auch die Werkstätten müssen sich auf den Weg der Inklusion machen. Hier müssen Perspektiven eröffnet und die Werkstätten in die Pflicht genommen werden.

Als Sprecherin der Fraktion im Krankenhausausschuss für die Kliniken Bedburg-Hau und Essen kenne ich die Probleme der Kliniken. Für die Klinik Bedburg-Hau mit ihrer traditionell hohen Zahl an Patienten im Langzeitbereich erarbeiten wir gerade Konzepte, die den Menschen ein Leben ohne Psychiatrie ermöglichen sollen.

Ein anderes drängendes Thema sind die elendig langen Wartezeiten für psychiatrisch auffällig gewordene Kinder und Jugendliche. Diese langen Wartezeiten bedeuten für sie, für ihre Eltern und Geschwister, aber auch für LehrerInnen und MitschülerInnen eine viel zu lange Leidenszeit.

Ein Satz noch zu meiner Arbeit im Personalbereich: Der viel beschriebene demografische Wandel hat auch den LVR erreicht. Vielen älteren Beschäftigten stehen immer weniger junge Neuzugänge zur Seite. Hier müssen Antworten gefunden werden, die den beschäftigten Frauen und Männer, aber auch den Anforderungen an Verwaltung gerecht werden.

Gerne möchte ich mich weiterhin für all diese Aufgaben engagieren und diese vor dem Hintergrund grüner Denkansätze mit meiner Fraktion umsetzen.
Deshalb bewerbe ich mich auf einen aussichtsreichen Listenplatz.

Mit grünen Grüßen
Anne Peters

Biografie

geb. am 27.11.1951 wohnhaft in Goch im Kreis Kleve Beruflich: Ich arbeite als Fachlehrerin an einer Förderschule für geistige Entwicklung in Kleve. Politisch: Ich bin seit 1980 Mitglied der Grünen und habe auf den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Partei gearbeitet. Ich war Mitglied des Kreisvorstandes und auch mehrere Jahre Sprecherin des Vorstandes. Oft war ich Delegierte auf Landes- und Bundesebene. Seit Einzug der Grünen in den Kreistag Kleve habe ich dort ein Mandat gehabt und war auch Fraktionsvorsitzende. In der LVR Fraktion arbeitete ich schon sehr lange als sachkundige Bürgerin und als Mitglied der Landschaftsversammlung in unterschiedlichen Funktionen. Privat: Mit Begeisterung bin ich Oma von 2 Enkelkindern. Mit meiner "Großen" teile ich mittlerweile die Begeisterung für den Fußball. Ich lese gerne, komme aber leider viel zu selten dazu. Ich treibe Sport, um mich ein (bisschen) fit zu halten. Fürs Radfahren am Niederrhein oder sonstwo  bin ich immer zuhaben und ich wandere gern, dann aber lieber in den Bergen. Ich koche und esse leidenschaftlich gern.

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