W-LVR-6 Gisela Johlke

Bewerbung um einen Listenplatz als ordentliches Mitglied der Landschaftsversammlung  Nachdem ich 10 Jahre lang als Mitglied der Grünen Fraktion und als sachkundige Bürgerin im LVR die Arbeit der Gremien kennen- und schätzen  gelernt habe, bewerbe ich mich nunmehr  um einen Listenplatz zur Wahl als ordentliches Mitglied der Landschaftsversammlung Köln. Zwar gehöre ich zur Generation 65 plus und obwohl oder gerade weil  ich Rentnerin bin, möchte ich mich der Herausforderung stellen und mein politisches Engagement weiterhin für den  LVR zur Verfügung  stellen. Als langjährige, ehemalige OV- und Fraktionssprecherin im Rat der Stadt Heinsberg, zweimalige Bürgermeisterkandidatin  1999 und 2004 und 2009 als Bundestagsdirektkandidatin gehöre ich zum Urgestein der  Heinsberger Grünen. Da es  gelungen ist, meine Nachfolge sowohl im OV als auch in der Fraktion  gut zu lösen, arbeite ich vor Ort in der zweiten Reihe mit und kann meine Kraft  voll  in den Dienst des LVR stellen.

Biografie

Als Diplom-Sozialpädagogin und Fachfrau in unterschiedlichen sozialen Arbeitsfeldern  hat es mich sehr befriedigt, als Mitglied im Betriebsausschuss Jugendhilfe Rheinland und im Netzwerk Heilpädagogischer Hilfen mitarbeiten und mitgestalten zu können. In diesen Ausschüssen würde ich gerne weiterhin mitarbeiten. Insbesondere im Betriebsausschuss der Jugendhilfe halte ich es für sinnvoll, eine kontinuierliche Fortsetzung der Mitgliedschaft beizubehalten, da es in den Einrichtungen der Jugendhilfe in den letzten Jahren häufige Leitungswechsel  gegeben hat, die auch bis jetzt nicht abschließend geklärt sind.  Zu viele Wechsel  führen zur Verunsicherung und möglicherweise auch zu mangelnder Sachkenntnis bei den MitarbeiterInnen. Diese Umstände wirken sich derzeit sowohl auf die finanzielle wie auch die konzeptionelle Situation der Jugendhilfe aus. Meine langjährig erprobte Fachlichkeit  bietet gute Grundlagen,  Lösungsansätze mit zu entwickeln. Ich möchte als Motor in dem notwendigen Dialog zwischen Gestaltungsmehrheit, Verwaltung, Betriebsausschuss und Personal der Jugendhilfe  gestaltend und vermittelnd tätig sein.  Meine bisherige Erfahrung in dieser speziellen Konstellation gibt mir die Hoffnung, dass ich konstruktive Inputs für Die Entwicklung geben kann. Die große berufliche Nähe meiner letzten beruflichen Tätigkeit als gesetzliche Betreuerin und die daraus resultierenden praktischen Erfahrungen und Kenntnisse möchte ich gerne weiterhin  im Ausschuss Netzwerk Heilpädagogischer Hilfen einbringen und nutzen und bewerbe mich um einen Platz in diesem Ausschuss. Abschließend möchte ich feststellen, dass wir als Grüne beim Erstellen durchaus begrüßungswerter, visionärer Theorien  oder Vorschläge  nach meiner Einschätzung die  Fundamente nicht vernachlässigen sollten.   Als Vertreterin  sozialpädagogisch  orientierter Basisarbeit  werbe ich dafür, stets auch  praktisch erworbene Fachkenntnisse  bei   Veränderungsprozessen zu berücksichtigen.

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