W-RR-K-5 Hans Josef Dederichs

Liebe Grüne Freundinnen,
liebe grüne Freunde,

auf regionaler Ebene gibt es viele Themen, die für grüne Politik in Räten und Kreistagen richtungsweisend sind: Verkehrsplanung, Ausweisung von Gewerbeflächen, Auswirkungen der Landesplanung. Als Grüner im Kreis Heinsberg ist es z.B. oft schwierig, den Bürgern zu erklären, warum sie auf das Auto verzichten und den ÖPNV oder das Fahrrad nutzen sollen. Zu lange zog die „Auto-Vorrang“-Politik schlechte ÖPNV-Ausstattung gerade für den ländlichen Raum nach sich, ohne Auto ist man dort immer noch „aufgeschmissen“. Die Probleme sind gravierend. Auch die zügellose Nutzung von Flächen für Gewerbe und Baugebiete bereitet zunehmend Schwierigkeiten. Der neue LEP ist ein erster Schritt, diesen Schwierigkeiten zu begegnen. Der ländliche Raum muss ländlich bleiben, dafür muss aber noch viel getan werden.
Das Thema, mit dem ich mich am längsten und intensivsten beschäftigt habe, ist die Braunkohle. Damit sind wir immer noch nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen gekommen. Derzeit zeigt sich massiv, dass die Firmenpolitik von RWE ist gescheitert ist. Der Konzern sucht verzweifelt, die Kosten der Abschreibungen für seine Fehleinkäufe von der Allgemeinheit wieder einzufordern. Als Grüne ist es unsere Aufgabe, vom kleinsten Rat bis hin zum Landtag Widerstand zu leisten und Alternativen aufzuzeigen, um die Energiewende zu retten. Das ist unser Ziel! Wir wollen keine weiteren Kohlekraftwerke, wir fordern eine realistische Einschätzung der noch zu fördernden Kohlemengen und damit die größtmögliche Redzuzierung der genehmigten Tagebaue.

Diese Themen des KV Heinsberg, ländlicher Raum und Braunkohle, angepasst auf eine Kommune, die in den nächsten Jahren ein Drittel ihres Stadtgebietes an den Braunkohletagebau verlieren wird, möchte ich mit grüner Politik voranbringen und mitgestalten.

Biografie

Biographie: 49 Jahre, nicht mehr verheiratet, Vater von zwei Mädchen und zwei Jungs, Diplom-Verwaltungswirt/Polizeihauptkommissar

seit 1995 Vorsitzender Bürgerinitiative STOP-RHEINBRAUN e.V., seit 1996 grünes Mitglied, seit 1999 Mitglied des Rates der Stadt Erkelenz und stellvertretender Fraktionsvorsitzender derzeit mit Direktmandat, 1999 – 2004 Vorsitzender des Ausschuss für Umwelt und Soziales der Stadt Erkelenz, 2009 bis heute Vorsitzender des Ausschuss für Kultur und Sport der Stadt Erkelenz, stellvertretendes Mitglied des Hauptausschusses des Städte und Gemeindebundes, Stellvertretendes Mitglied in der gemeinsamen Arbeitsgruppe Innovationsregion Rheinisches Revier der Regionalräte Düsseldorf und Köln. Langjährige Mitgliedschaft im Personalrat der Kreispolizeibehörde Heinsberg und bis vor kurzem Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Polizei, KG Heinsberg.

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