W-LVR-19 Ingrid Tews

Meine Kontakte zum Landschaftsverband Rheinland sind bisher durch meine berufliche Tätigkeit entstanden: Bei Pflegesatzverhandlungen für stationäre Pflegeeinrichtungen habe ich auf der anderen Seite gesessen und versucht für unsere Häuser bessere Vergütungen zu erreichen.

In der letzten Zeit ist mir die Bedeutung der Landschaftsverbände durch die Veränderung bei der Inklusion in Kindertageseinrichtungen richtig bewusst geworden. Ich finde es schade, dass diese wichtige Diskussion in den Kreisverbänden erst ankam, als schon alle Entscheidungen gefallen waren.

Da ich Mitte des Jahres in Rente gehe, habe ich wieder mehr Zeit für Politik. Gerne würde ich meine politischen und beruflichen Erfahrungen in die Landesversammlung einbringen. Wichtig ist mir vor allem, dass in den Kommunen die Arbeit des LVR nicht nur über die Höhe der Kosten für den städtischen Haushalt im Bewusststein ist. Der große Teil der Haushaltsmittel des LVR fließt zurück zu den Städten und Gemeinden und verbessert dort die  Lebenssituation der Menschen.

Leider kann ich nicht zur LDK kommen, da mein Enkel Geburtstag feiert muss ich mich entschuldigen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich – auch in Abwesenheit – auf einen aussichtsreichen Platz der Liste für die Landesversammlung wählen würdet. Ich wünsche euch eine gute Versammlung!

Biografie

62 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, ein  Enkelkind, von Beruf Diplom-Ökonomin. Seit mehr als 30 Jahren bin ich Mitglied der Grünen im KV Mülheim an der Ruhr mit verschiedenen Funktionen in der Kommunalpolitik (Vorstandsmitglied, Bezirksvertreterin, Ratsmitglied, Vorstandssprecherin, Delegierte in LPR, LDK, BDK) immer mit den Schwerpunkten Soziales, Bildung, Inklusion. Z. Zt. bin ich sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss und eine der drei Sprecher*innen der LAG Soziales, Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik.

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