W-LVR-16 Verena Gabriel

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht die Menschen zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Hallo ihr Lieben!

Hiermit bewerbe ich mich auf einen hinteren Listenplatz auf der Liste des Landschaftsverbandes Rheinlands

Seit 2001 bin ich Mitglied bei Bündnis 90/ die Grünen, erst im Landesverband Bayern und seit 2004 im Landesverband Nordrhein- Westfalen. Von 2004 bis 2006 in Münster, dann in Dortmund und nun seit 2008 im Kreisverband Wuppertal.

Ich begreife die Grünen als eine Partei der sozialen Gerechtigkeit. Nicht umsonst finden sich bei uns immer wieder Menschen zusammen, die darüber sprechen, wie Menschen befähigt werden können. Debatten um die Zukunft des Sozialstaates haben bei uns einen Platz. Grün ist für mich dabei der Ansatz der Prävention und Teilhabe in der Sozialpolitik. Dies beeinhaltet für mich Bildungs- und Sozialinstitutionen zu stärken, so dass jedes Kind seine Ressourcen und Potentiale entwickeln und einen guten Platz in der Gesellschaft finden kann. Dies heißt mehr Geld und mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung, Ausbau der frühen Hilfen und der Familienzentren sowie eine inklusive Schule für alle.

Da ich auch beruflich im Bereich der Inklusion im frühkindlichen Bereich arbeite sind eines meiner inhaltlichen Hauptschwerpunkte die Themen Inklusion und frühkindliche Bildung. Durch meine Weiterbildung zur systemischen Familientherapeutin habe ich mich andererseits aber auch verstärkt mit der ambulanten Versorgung psychisch Kranker beschäftigt, auch da gibt es noch Veränderungsbedarf.

Ich trete bewusst nicht vorne an, weil ich erst in die Arbeit in der Landschaftsversammlung reinwachsen will, bin aber der Meinung, dass junge Fachkompetenz im Bereich Inklusion, frühkindliche Bildung und auch ambulanter Psychiatrie, ein gutes Angebot an die Partei ist.

Noch ein paar Worte zu Inklusion: ich finde es wichtig sie als Teilhabe aller mit ihrer ganzen Persönlichkeit zu begreifen. Kein Schubladendenken, sondern ein individuelles Fördern und Fordern, um gleiche Teilhabe aller zu schaffen und zwar individuell am Einzelfall orientiert. Ich bin der Meinung, wenn wir dort in Personal und Fachkompetenz investieren, werden wir eine inklusive soziale Gesellschaft bekommen, die sich dann doppelt später wieder auszahlt, das sollte es uns wert sein und die Kinder geben uns, dieses Engagement auch doppelt zurück. Inklusion ist aber gleichzeitig auch Haltungsfrage, sie erwartet ein radikales Umdenken aller und sie ist nicht nur über die Köpfe, sondern über Herz und Bauch erreichbar und dann wird sie auch zu einer erfolgreichen grünen Erzählung. Daran möchte ich mitarbeiten! Packen wir es an!

Biografie

Verena Gabriel, 36 Jahre, Sprachheilpädagogin und systemische Familientherapeutin i.A.

  • Delegierte zu diversen Landes- und Bundesdelegiertenkonferenzen
  • Seit Juni 2013 auch Ersatzdelegierte zum Länderrat für Nordrhein-Westfalen
  • 2002-2003 Sprecherin des OV Schwabing in München
  • 2002 Kandidatur zur Bundestagswahl auf Listenplatz 13 der bayrischen Landesliste
  • 2002-2004 und 2004- 2006 Mitglied der Bezirksvertretung erst in Schwabing-West und dann in Münster-Kinderhaus
  • 2007 Mitglied des Kreisvorstandes im KV Dortmund
  • Hier in Wuppertal bin ich stellv. Sachkundige Bürgerin im Behinderten- und Seniorenbeirat
  • Mitglied der LAG Kinder- und Jugendpolitik
  • Mitglied des Kreisvorstandes des KV Wuppertal

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